Über diese Playlist

Manchmal hilft nur die „Raus“-Methode. „Run“ als wirksames Mittel gegen akute „Mensch ärger dich“-Momente, wenn die Nase voll, der Schädel voll, aber nichts mehr wundervoll ist. Wenn dir alles zu bunt wird, du einfach „Abschalten“ willst. Also worauf wartest du? Rein in die Sneaker und raus in die Straßen. Nimm ein Bad im „Big City Life“, mag da nun gerade Tag oder Nacht sein. Ach, selbst wenn es regnen oder schneien sollte: ein Stadtspaziergang befreit, versprochen. Und klar: mit deinem „MP3 Player“ und der richtigen Mucke erst recht!

Raus, bis die Sonne rauskommt, immer weiter gehen auf der Reise. Wir haben für deinen nächsten „Ich gehe“-Moment eine Liedliste kompiliert, die – gewieft, was? – buchstäblich für sich spricht. Wir wollen dir zum „Walkin’ Down The Street“ aber nicht nur passende Inhalte liefern, sondern zudem eine perfekt darauf abgestimmte Dramaturgie. Deshalb starten wir mit Tua angemessen aufgebracht: „Für mich zählt nur jetzt und hier. Schön, dass ihr gut auf euch aufpasst, doch bleibt weg von mir!“ Türzuschmeißen und Dubstep zum Auftakt, du weißt?

Samy Deluxe’ Lamento von wegen „alles hier ist viel zu grau“ knüpft daran an, wir grämen uns hier aber schon augenzwinkernd und bewegen uns klanglich in freundlicheren Reggae-Gefilden. Damit wir dich nicht am Ende zum Amok-Läufer machen (und die Playlist auch zum Shoppen oder Arzt-Gang passt), geht es danach mit Umse, Chefket und Prinz Pi ebenso eher „Chillig“ weiter. „Ich laufe durch die Hood und denk’ mir chillig“ – yup, passt, es geht ja um die Lust am Lustwandeln und darum, dass bei dir ein kathartisches „Kopfkino“ einsetzt.

Dafür taugt der (Instrumental-)HipHop von Gramatik und Chinese Man bestens, genauso die cleveren Reflexionen im relaxten Indie-Soundgewand, wie sie uns Ezra Furman, Vampire Weekend und Thao And The Get Down Stay Down bescheren. „Snapping my fingers, walking around, I’m the dusty jewel in the thrown-out crown.” Merke: finde zu dir selbst und entdecke etwas Gutes. Mit Dende, 2Seiten und Robyn schalten wir beim Gehen dann nochmal einen Gang hoch, kanalisieren mit Tua, Gris und Alligatoah die letzten Reste unseres Missmuts und schlendern schließlich mit Mattafix und Prinz Pi gelassen und mit glasklarem Kopf ins Ziel unseres Ausflugs.

Alles steht wieder auf Anfang, der Rest des Tages kann kommen, die Welt fühlt sich fürs erste wieder leichter an. Und was passte jetzt besser, als diesen Moment mit zuckersüßem Pop zu krönen? Eben: Rufen wir zum Schluss mit C2C die Parole „Happy“ aus und stimmen ein in Charli XCXs Hedonistenhymne „Red Balloon“: „Today I open my eyes and now I’m so happy and free…!“ Alles gut, oder? Stadtspaziergangsglück galore.

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